News aus dem Grossen Rat
- silviotedone
- 25. Sept.
- 1 Min. Lesezeit
Die letzte Sitzung vor der Herbstpause bildet einen wichtigen Marschhalt im politischen Jahr. Hinter uns liegt eine intensive Zeit mit engagierten Debatten, klaren Standpunkten – und manchmal auch überraschenden Wendungen. Was uns alle eint, ist das Ziel, die Zukunft unseres Kantons zu gestalten. Über den richtigen Weg dorthin sind sich die unterschiedlichen politischen Strömungen jedoch selten einig – und genau das macht den Diskurs lebendig.
Deutlich wurde dies jüngst bei der Frage der Individualbesteuerung. Mit diesem Modell will die FDP auf Bundesebene die unsägliche Heiratsstrafe endlich abschaffen. Umso befremdlicher ist es, dass der Regierungsrat – gegen den erklärten Willen der FDP – das Kantonsreferendum ins Parlament brachte. Noch mehr erstaunt, dass sich dort eine Mehrheit fand, die dieses Vorgehen unterstützte. Damit wird ein klarer Entscheid beider Kammern des Bundesparlaments in Frage gestellt und das Instrument des Kantonsreferendums für parteipolitische Zwecke missbraucht. Für die FDP ist dieses Vorgehen ein Affront gegenüber unserer politischen Kultur. Dennoch gilt: Der Entscheid ist gefallen, wir akzeptieren ihn – und richten den Blick nach vorne.
Und dieser Blick ist klar auf die kommenden Monate gerichtet. Mit dem Aufgaben- und Finanzplan 2026–2029 steht das Budget im Zentrum, das die finanziellen Leitplanken für unseren Kanton setzt. Gleichzeitig kommt die Vorlage zur Steuerrückvergütung auf den Tisch, mit der die Überschüsse wieder an die Steuerzahlenden zurückgegeben werden sollen. In beiden Geschäften wird sich die FDP mit Engagement und liberalen Werten einbringen.
Nach der Herbstpause nehmen wir diese Arbeit mit frischer Energie wieder auf – zum Nutzen der Aargauerinnen und Aargauer, der Unternehmen und unserer ganzen Region.

Kommentare